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Historische Gasthäuser, lauschige Biergärten, Seerestaurants mit Panoramaterrassen oder urige „Beizen“ im Hinterland. Gut schmeckt es am Bodensee fast überall. Ob deftige Landküche oder locker-leichtes Fischmenü, ob würziges Bier oder erlesene Weine – zu einem Bodenseeurlaub gehören gutes Essen und Trinken einfach dazu.
Was auf den Teller kommt, ist von Region zu Region unterschiedlich. Am See spielt natürlich der Fisch in allen Varianten – ob Kretzer und Felchen, Bodenseeaale oder Seeforellen – eine große Rolle. Dazu trinkt man gerne einen frischen Weißwein – einen Müller-Thurgau vielleicht oder einen spritzigen Riesling. Je weiter man ins Bodenseeumland geht, desto mehr ändert sich auch die Küche. Ohne Käse wären viele Gerichte im Appenzellerland kaum denkbar. Kein Wunder, trägt doch ein Käse den Namen des kleinen Schweizer Kantons in alle Welt. Auch jenseits des Alpenrheins ist im Bregenzerwald der Käse nicht minder gewichtiges Wirtschaftsgut, als die riesigen Leiber mitunter wiegen. Gemüse und Obst prägen in ländlichen Gegenden Gerichte aller Arten. Die Insel Reichenau trägt nicht zu Unrecht den (unter Einheimischen wenig geliebten) Beinamen „Gemüseinsel“. Die Halbinsel Höri steht für qualitativ hochwertige Erzeugnisse, die gerne direkt ab Hof oder auf einem der vielen Wochenmärkte erstanden werden. Besonders Zwiebeln, die dort „Bülle“ genannt werden, spielen eine so große Rolle, das in der kleinen Gemeinde Moos alljährlich im Oktober das „Büllefest“ gefeiert wird. Rund um Tettnang und Meckenbeuren wird Spargel und Hopfen angebaut. Letzterer ist weithin für seine einmalige Qualität berühmt und leitet zum Thema Bier über. Besonders rund um Tettnang und in Oberschwaben hat das Bierbrauen eine lange Tradition. Kaum ein Ort ohne eigene kleine Brauerei, samt Biergarten zum Verweilen und Verkosten. Wo immer man am Bodensee unterwegs ist, die Zeit für eine Rast - und sei es nur für ein währschaftes Vesper - muss man sich einfach nehmen. |

