Oberschwäbische Barockstraße-Hauptroute
Ein Spiegel oberschwäbischer Kultur und Geschichte
Oberschwäbische Barockstraße-Hauptroute
OBS
Über 100 Klöster, Kirchen und Schlösser reihen sich entlang der Oberschwäbischen Barockstraße wie an einer Perlenschnur auf. Barocke Pracht ist allerorten zu finden. Aber nicht nur! Auch gotische und romanische Baustile sind entlang der verschiedenen Routen zu finden – es ist also nicht jedes Ziel üppig und farbenfroh – als wäre "ein Stück Himmel auf Erden geholt".

 

Die westliche Variante 

Zwischen Donau und Bodensee verläuft die Hauptroute der Oberschwäbische Barockstrasse in Form einer etwas zittrig geschriebenen Acht von Ulm bis nach Langenargen. Die westliche Variante schlägt zu Anfang noch einen nördlichen Bogen nach Blaubeuren, um bei Ehingen wieder das Donautal zu erreichen und ihm flussaufwärts bis Riedlingen zu folgen. Hier, am Beginn der Westroute nach Meersburg und Baitenhausen knickt die westliche Hauptroute nach Süden um und taucht tief nach Oberschwaben ein. Bad Buchau und Bad Schussenried sind nur zwei Ziele auf dem Weg nach Bad Waldsee . Über Weingarten und Ravensburg geht es dem Bodensee entgegen. Dort angekommen ist die herrliche Schlosskirche von Friedrichshafen Etappenort, bevor Langenargen erreicht ist.

 

Die östliche Variante

Der direktere Weg an den Bodensee ist die östliche Variante der Hauptroute. Von Ulm geht es über Laupheim und Biberach recht zügig nach Süden. Erst nach der Stadt an der Riß schlägt auch diese Variante einige Haken ein. Ostwärts wird Ochenhausen angesteuert, dann Rot an der Rot, wo im benachbarten Tannheim die Ostroute beginnt. Durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet Wurzacher Ried verläuft die Strecke zum Kurort Bad Wurzach und in Folge nach Wolfegg. Abermals wird ein Abstecher eingelegt, um über Kisslegg nach Isny zu kommen. Durch tiefstes schwäbischen Allgäu geht es über Wangen im Allgäu und die Hopfenstadt Tettnang und viele weitere Anlaufpunkte ins nun bereist nahe Langenargen.