Oberschwäbische Barockstraße-Ostroute
Oberschwäbischer Barock zwischen Schwaben und Bayern
Oberschwäbische Barockstraße-Ostroute
OBS
Die Ostroute der Oberschwäbische Barockstraße von Tannheim nach Kisslegg ist die kürzeste der verschiedenen Strecken zu den barocken Höhepunkten Oberschwabens. 

In Buxheim steht die bis heute besterhaltene Kartausenanlage in Deutschland, deren Blütezeit zwischen den Jahren 1680 bis 1740 war. Auch die ehemals freie Reichsstadt Memmingen konnte sich ihren geschlossenen mittelalterlichen Kern erhalten. Gotische Kirchen, prächtige Bürgerhäuser und Laubengänge machen die Stadt zu einem lohnenden Ziel. Zur Weihnachtszeit lockt der Christkindlesmarkt und am Fischertag im Juli kommen zahlreiche Besucher aus Nah und Fern in die Stadt der Tore und Türme.

Mit stetem Panoramablick auf die bereits nahen Alpen, vorbei an der großartigen Barockbasilika von Ottobeuren ist es nicht mehr weit in die 2000 Jahre alte Stadt Kempten. Um 15 v. Chr. gründen römische Truppen eine befestigte Stadt auf den Mauern einer keltischen Siedlung – Cambodunum. 700 Jahre später erbauen Mönche aus St. Gallen das Kloster Kempten, das erste im Allgäu. Wiederum einige Jahrhunderte später trennt sich die Stadt in eine freie, bürgerliche Reichsstadt und die von einem Fürstabt regierte Stiftsstadt. Es folgten wenig friedliche Zeiten, die erst mit der Säkularisation und dem Anschluss an Bayern beendet waren.

Herrliche Spaziergänge führen die Altstadt zur Geschichte und Kultur Kemptens, zum archäologischen Parks Cambodunum, der Kemptener Museums-Meile, zur prunkvollen Residenz oder zur St. Lorenz-Basilika.

Über Leutkirch geht es zum Ziel der Ostroute nach Kisslegg, wo Anschluss an die Hauptroute besteht.