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Das sich schon die Römer am Bodensee wohl fühlten haben zahlreiche Ausgrabungen ans Tageslicht befördert. So können heute vielerorts Überreste römischer Siedlungen, Kastelle und Villen besichtigt werden: 1000 Tipps - Römer! Die Römerstrasse Neckar-Alb verbindet auf historischen Wegen Schauplätze antiker Geschichte in de Region. Ausgrabungen, Denkmale und Museen zeigen eindrucksvoll die Geschichte des provinzialrömischen Obergermaniens. Im Bereich Bodensee beginnt die Route im einst römischen Dorf Eschenz. Die heutige Klosterinsel Werd im Rhein war dort Standort einer Römerbrücke, die eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Helvetien im Süden und Germanien im Norden war. Bei niedrigstem Wasserstand kann man die Brückenpfähle im Flussbett noch erkennen. Im Dorfmuseum werden römische Fundgegenstände und archäologische Forschungsergebnisse gezeigt, darunter eine Kopie des berühmte Goldbechers. In Stein am Rhein sind die Grundrisse des ehemaligen Kastells „Tasgetium“ bis heute sichtbar, auch Dank der 1900 und 1911 restaurierten Mauern im linksrheinischen Stadtteil vor der Brugg. In seinen Grundmauern ebenfalls sehr gut erhalten und restauriert ist der römische Gutshof bei Büßlingen. Er gilt als zweitgrößte Anlage seiner Art in Süddeutschland. 10 ausgegrabene Steingebäude verteilen sich frei zugänglich in einem großen Wiesenareal. Einen kleineren Gutshof kann man östlich von Engen-Bargen besichtigen. Die "villa rustica" hatte seinen Bewohnern immerhin neben dem Hauptgebäude, ein Badehaus, ein Wirtschaftsgebäude und einen kleinen Tempels zu bieten. Schon jenseits der Donau stehen die Grundmauern des römischen Bades von Wurmlingen. Es kann im Sommer an Sonntagen besichtigt werden. Eine weitere Römerstraße führte in der Antike von der Römerstadt Vindonissa (Brugg-CH) ins heutige Zurzach, dort über den Rhein und weiter bis Schleitheim und Hüfingen. In beiden Orten können eindrucksvolle römische Thermenanlagen besichtigt werden. |

