15 historische Gebäude als einzigartige Zeugen der Vergangenheit Oberschwabens

Auf den Spuren von Bauern, Knechten und Mägden lässt sich im Bauernhofmuseum Wolfegg Wissens- und Staunenswertes über regionaltypische Bauernhäuser erfahren. Dabei wird auch besonders Wert darauf gelegt, dass einem auch die Menschen, die Jahrhunderte lang in ihnen gewohnt und gearbeitet haben, näher kommen.Seit rund dreißig Jahren verfolgt man in Wolfegg die Aufgabe historisch wertvolle Bauernhäuser aus Oberschwaben, dem württembergischen Allgäu und dem Bodenseekreis für folgende Generationen zu erhalten. Auf der Zeitreise durch 300 Jahre oberschwäbische Geschichte werden 15 Gebäude besucht, die als Zeugen vergangener Zeiten in das Museum umgesetzt wurden, wenn sie an ihrem ursprünglichen Standort nicht mehr erhalten werden konnten. So konnten Zehntscheuern und Stadel, Bienenstände, Viehwagen, Kornspeicher, Windräder, Backhäuser und ganze Höfe vor dem Abriss bewahrt werden.

Keimzelle der Ausstellung ist das Fischerhaus, das 1788 an Ort und Stelle erbaut wurde. Es gehörte einst zur Waldburg-Wolfegg`schen Grundherrschaft und diente dem fürstlichen Hoffischer als Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Nach seiner Instandsetzung im Jahr 1978 wurde das Bauernhaus Museum Wolfegg eröffnet

Viele Veranstaltungen und Feste runden das Angebot im Freilichtmuseum ab. So kann beispielsweise an jedem Sonn- und Feiertag den Landfrauen beim Kochen über die Schulter geschaut werden. Da duftet es nach deftigen „Schupfnudla”, “Kässpätzle” und “Maultäschle”, dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft.


www.bauernhausmuseum-wolfegg.de