Geheimtipp für Bodenseereisende, die Abseits des trubels und doch in Seenähe urlauben wollen

Das Deggenhausertal liegt eingebettet in der in hügeligen Landschaft zwischen Höchsten (833 m), Heiligenberg (786 m) und Gehrenberg (754m). Hier geht es ruhig und beschaulich zu, Hektik ist in den überwiegend land- und forstwirtschaftlich geprägten Ortsteilen Deggenhausen, Homberg, Roggenbeuren, Untersiggingen, Urnau und Wittenhofen fehl am Platz. Kornfelder, Rapsfelder, Streuobstgärten und viel Wald bestimmen das Landschaftsbild.

Die einzelnen Dörfer der heutigen Gemeinde Deggenhausertal gehörten bis Anfang des vorletzten Jahrhunderts zur Landgrafschaft Heiligenberg, dem Domkapitel zu Konstanz und zum Kloster Salem, bevor sie im Zuge der Säkularisation an das Land Baden fielen. Nach einem kurzen Intermezzo in den einstigen Bezirken und Landkreisen von Pfullendorf und Überlingen gehört die Gemeinde seit der Gebietsreform von 1973 zum neuen Bodenseekreis, mit Sitz in Friedrichshafen.

Weithin sichtbar steht die strahlend weiße spätgotische Kirche St. Verena im Ortsteil Roggenbeuren, deren Torbogen ein schönes Beispiel der Romanik ist. Weitere sechs Kirchen und fünf Kapellen sind schöne Ziele für Neugierige.

Bekannt und beliebt ist das Deggenhausertal vor allem für sein dichtes und weitläufiges Wanderwegenetz. Zwei Themenwege, der meditative Franziskusweg von Wittenhofen nach Lellwangen und der Wanderlehrpfad von Limpach nach Oberhomberg ergänzen das Angebot. An klaren Tagen lohnen sich Wanderungen auf die umliegenden Höhen. Besonders Höchsten und Gehrenberg, mit ihren Aussichtstürmen versprechen ein überwältigendes Alpenpanorama.