2000 ha Flachwasser, Schilfröhrichte, Feuchtwiesen und Auwälder an der Mündung des Alpenrheins

Das Rheindelta am östlichen Bodensee, zwischen Altem Rhein an der Grenze von Österreich und der Schweiz und der Dornbirner Ach umfasst auf einer Ausdehnung von rund 2000 ha unschätzbar wichtige Flachwasser-, Schilfröhrichtzonen, Feuchtwiesen und Auwälder für Flora und Fauna.

Das Naturschutzgebiet vor den Roten der Landeshauptstadt Bregenz, ist neben dem Wollmatinger Ried beiKonstanz, das bedeutende Brut- und Rastgebiet für Vögel am Bodensee. Über 330 Vogelarten konnten beobachtet und bestimmt werden. Nicht minder beeindruckend ist die Pflanzen- und Kleintierwelt mit an andere Orten seltene gewordenen oder gar bedrohten Arten. Vogelarten wie Eisvögel, Nachtigallen und Schleiereulen sind im Naturschutzgebiet Rohrspitz im Rheindelta beheimatet. Die Schutzzonen bieten aber auchSchwertlilien und verschiedenen Orchideenarten ein sicheres Refugium. Aussichtsplattformen bieten einen guten Überblick und Schautafeln erklären den einmaligen Lebensraum. Auf den Dammwegen kann man zwischen Seeufer, Schilfzonen und Riedwiesen bis zum Alten Rhein wandern oder mit dem Rad fahren.

Im Rheindeltahaus finden Interessierte eine Servicestelle des Naturschutzgebietes, wo es Auskünfte zu Flora und Fauna und Informationsmaterial gibt. Wechselnde Ausstellungen und geführte Exkursionen bieten vertiefende Informationen zu unterschiedlichen Themen.

Rheindeltahaus im Naturschutzgebiet, Hard (Schwedenschanze), Österreich

Öffnungszeiten April bis Oktober:
Mo. – Fr. 14-17 Uhr, Sa., So.  11-17 Uhr