Ort der Stille und Besinnung, abseits aller gängigen Routen

Kloster Wald, auf halben Weg zwischen Pfullendorf und Messkirch gelegen, geht auf eine Gründung durch den stauffischen Reichministerialen Burkhard von Weckenstein zurück, der es 1212 seinen Schwestern Judith und Ida zum Geschenk machte. Besitztümer des Klosters reichten bis weit in den Hegau und zum Überlinger See.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Kloster Wald bis auf die Grundmauern zerstört, anschließend aber wieder aufgebaut. Im Zuge der Säkularisation ging Kloster Wald 1806 an das Haus Hohenzollern-Sigmaringen und wurde bis in die 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts profan genutzt. Seit 1967 gehört das einstige Zisterzienserkloster dem Benediktinerorden. Prunkstück der Anlage ist der gotische Kreuzgang.