Am südlichen Brückenkopf der Fährverbindung über den Bodensee

Romanshorn ist der größte und bedeutendste Schweizer Bodenseehafen und südlicher Brückenkopf der Fährverbindung nach Friedrichshafen. 1855 erreichte die erste Bahnverbindung von Zürich Romanshorn und fand mittels einer Eisenbahnfähre Anschluss an das Süddeutsche Schienennetz. Dem Aufschwung stand nun nichts mehr im Weg. Heute zeichnet sich Romanshorn durch eine breite Palette von Unternehmen aus, die von Kunststofferzeugnissen über Maschinenindustrie, Chemie, Pharmazie bis zum Tourismus und Verkehr reichen.

Auffälligstes Gebäude der kleinen Industriestadt im Kanton Thurgau ist der weithin sichtbare, aus strahlend weißem Kalkstein gebaute Turm der neoromanischen Kirche St. Johannes von 1913. Durch zahlreiche verheerende Stadtbrände ist in Romanshorn bis auf die Alte Kirche am Schlossberg keine mittelalterliche Bausubstanz mehr zu finden. Doch die Stadt macht dies durch eine gute Verkehrsanbindung in alle Richtungen und ein breites Freizeitangebot mit vielen Möglichkeiten für Radtouren, Wanderungen und Inlinestrecken ins schöne Hinterland wieder weg.

Zudem hat Romanshorn das Privileg an der breitesten Stelle des Bodensees zu liegen. Wenn irgendwo der Begriff „Schwäbisches Meer“ seine Gültigkeit hat, dann beim Blick vom Romanshorner Hafenkai auf die schier nicht enden wollende Wasserfläche. An trüben Tagen, wenn die Sicht nicht bis an nördliche Ufer reicht, hat man wirklich das Gefühl an einem Meer zu stehen.