Ebenalpbahn

Ausgangspunkt für gemütliche Wanderungen und rassige Bergtouren

Nichts für schwache Nerven ist eine Fahrt mit der Ebenalpbahn. Kühn überwindet die kleine rote Gondel die gewaltigen Felsfluhen über Wasserauen. Je höher man kommt, desto winziger werden die Häuser unten im Tal. Kaum noch zu erkennen sind dann die Gasthäuser rund um die kleine Bahnstation derAppenzellerbahnen. Einmal oben, ändert sich das Bild. So steil sich die Ebenalp von Süden präsentiert, so flach ist es von Norden … ein häufiges Phänomen in den Appenzeller Alpen. Weite, blumenübersähte Alpwiesen prägen das Bild beim Blick über den tief unten liegenden Ort Appenzell und den KantonAußerrhoden hinweg bis zum Bodensee.

Schöne Wanderungen beginnen am spektakulär am Rand der Felseabstürze gebauten Berggasthaus in 1644 Metern Höhe. Schwindelfrei sollte man immer sein, auch wenn man nur eine kleine Runde drehen will, denn sobald die Hochalp verlassen wird, ändert sich das Landschaftsbild enorm. So auch auf dem grandiosen Rundweg ‚durch’ (!) die Wildkirchlihöhle zum Gasthaus Äscher, das wie ein Schwalbennest unter der überhängenden Felswand klebt. Von hier kommt man in einer kleinen einstündigen Runde wieder zurück zur Bergstation. Auch das Berghaus am Gipfel des Schäfler (1.924m) ist auf einem eher gemütlichen Serpentinenweg erreichbar. Alle anderen Wege, inklusive der Abstiege zum wunderschönen Seealpsee oder gar die rassige Gratwanderung zum Säntis bleiben Geübten vorbehalten.

Seilbahnbetrieb:
Täglich von 7:30 bis 18 Uhr, im Hochsommer bis 19 Uhr.

www.ebenalp.ch

(Berg-)Wanderungen an der Ebenalp findet man unter anderen im Wanderführer „Bodenseeberge“, erschienen im Verlag Stadler, Konstanz.