Pfänderbahn – Bregenz

Eindrucksvolle Seilbahnfahrt auf den höchsten Berg am Bodensee

Wird die Frage nach dem wohl berühmtesten Aussichtspunkt am Bodensee gestellt, dann muss die Antwort eigentlich „der Pfänder“ lauten. Die einzigartigen Aussicht auf den Bodensee und auf rund 250 Alpengipfelhaben ihn zum bevorzugten Ziel von Besuchern, die entweder bequem in den gläsernen Panoramagondeln von der Landeshauptstadt Bregenz nach oben schweben oder sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad an den Aufstieg wagen.

An besonders klaren Tagen, meist im Herbst und Winter, reicht der Dreiländer-Blick von den grünen Allgäuer- und Lechtaler Alpen im Osten über den buckligen Bregenzerwald bis zu den hohen Gipfeln rund um den Arlberg. Weiß glänzend stehen die Gletscherberge der Silvretta und die bleichen Kalktürme des Rätikon am Horizont. Jenseits der tiefen Furche des Alpenrheins bauen sich die Schweizer Alpenberge auf. An die vergletscherten Glarner Berge schließt sich der Säntis an. Der Kreis schließt sich mit den fernen Waldbergen des Schwarzwaldes ganz im Westen und den Hochflächen Oberschwabens. Tief unten glitzert der Bodensee im Sonnenlicht wie eine tiefblaue Fassung rund um die Inselstadt Lindau.

Am Berg selbst lassen sich eine Vielzahl Wanderungen und sogar Radtouren unternehmen, denn die Bahnen transportieren auch Fahrräder. Einmal oben kann man dann die Räder in rauschender Fahrt bergab rollen lassen oder am Höhenzug entlang herrliche Panoramatouren unternehmen. Ein kurzer aber lohnender Spaziergang führt durch den frei zugänglichen Alpenwildpark zur Adlerwarte, wo zweimal täglich um 11.00 und 14.30 Uhr eine Greifvogel-Flugschau geboten wird. Der Zutritt zum Pfänderbahn-Museum in der Talstation ist kostenlos.

Fahrplan:
Die Pfänderbahn ist täglich von 8.00 bis 19.00 in Betrieb, mit Fahrten zur vollen und halben Stunde, Zwischenfahrten bei Bedarf.

www.pfaenderbahn.at